Headset Ladestation

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Die Beliebtheit von Headsets hat im Laufe der Zeit immer stärker zugenommen. Und damit meinen wir nicht jene Headsets, die im Callcenter Gebrauch finden, sondern Gaming-Headsets, die das Zocken zu einem wahren Erlebnis machen. Vorbei sind die Tage, in denen langweilige Kopfhöhrer an den AUX-Eingang eines PC's angeschlossen wurden. Moderne Kopfhöher funktionieren mittlerweile kabellos, da sie per Bluetooth einfach mit dem Computer verbunden werden können. Natürlich ist auch die Verbidung mit einer Konsole, wie z.B. der Playstation 5, möglich. Doch was macht die High-Tech-Headsets denn nun eigentlich zum perfekten Gaming-Equipment? Zum einen natürlich die herausragende Klangqualität: tiefe Bässe, klare Höhen und virtueller Surround-Sound. Durch Noise-Cancelling und HD-Mikorfone gibt es mit anderen Spielern auch keine Verständigungsprobleme mehr. 

Da die meisten Headsets auch nicht mehr batterie- sondern akkubetrieben sind, darf man eines nicht vergessen: Das Headset nach stundenlangem Betrieb auch mal wieder aufzuladen. Welche Möglichkeiten es hierfür gibt und worauf man achten sollte, erfahrt Ihr in unserem Ratgeber. Hier stellen wir Euch Headset Ladestationen von verschiedenen Herstellern vor und zeigen, worauf beim Kauf beachtet werden sollte oder von welchen Produkten man besser die Finger lässt.

Kompatibilität zwischen den Herstellern

Viele Menschen verzichten auf die Nutzung eines gewöhnlichen Ladegerätes und setzen stattdessen auf die coolere Variante in Form einer Ladestation. Doch stelle dir folgende Situation vor: Du hast dir eine Ladestation und ein Headset des gleichen Herstellers namens "A" zugelegt. Nach einigen Jahren funktioniert das Headset nicht mehr, die Ladestation erfüllt aber weiterhin ihren Zweck. Diese möchtest du aus diesem Grund natürlich weiterhin benutzen. Also kaufst Du einfach nur ein neues Headset nach. Aus Kostengründen diesmal jedoch von Hersteller "B". Zu Hause folgt dann die ernüchternde Erkenntnis: Das Headset passt irgendwie nicht so richtig auf die Ladestation.

Leider ist es so, dass die unterschiedlichen Hersteller meist verschiedene Anschlüsse für Ihre Headsets verwenden. Dadurch kommt es zu Problemen mit der Kompatibilität. Der Gedanke dahinter ist klar, die Hersteller wollen damit bezwecken, dass man an sie "gebunden" ist und immer wieder ihre Produkte kauft. Dies wäre für den Verbraucher auch der einfachste Weg. Wer keine Mühen scheut, kann aber möglicherweise den einen oder anderen Euro sparen. Denn mit zwei einfach Tricks kann man bei diesem Problem Abhilfe schaffen:

  1. Vor einem Neukauf die Anschlüsse prüfen. Wenn Du weißt, welchen Anschluss deine Ladestation hat, kannst du auch einfach ein Headset eines anderen Herstellers kaufen, der den selben Anschluss verwendet. Gleiches gillt natürlich auch anders herum, wenn Du dir anstelle eines Headsets eine neue Station kaufen möchtest. Stimmen die Anschlüsse überein, ist die Marke also nicht von Bedeutung,
     
  2. Aus einem einfachen Headset-Ständer und dem Ladegerät des Headsets kann man sich auch ohne besonders großen Aufwand selbst eine Headsetladestation zusammenbasteln. Zugegeben, diese sieht zwar sehr wahrscheinlich nicht nach der neusten technologischen Innovation aus, ist dennoch aber in den meisten Fällen günstiger als eine teure Marken-Ladestation und erfüllt ihren Zweck gleichermaßen. Im Vergleich zu "Billigprodukten" wäre diese Variante eher teurer, da die Anschaffungskosten der einzelnen Komponenten höher wären als eine fertige Ladestation. Mehr zum Thema, sowie eine kleine Bauanleitung gibt es hier.

Headset mit USB aufladen

Einige neuere Headsets haben einen USB 2.0 oder USB-C-Anschluss zum Laden. Dies hat den Vorteil, dass man nicht an proprietäre Ladegeräte gebunden ist, sondern das Headset einfach mit dem mitgelieferten USB- Kabel auflädt. Ein weiterer großer Pluspunkt ist, dass es durch den vorhandenen USB-Anschluss mit Hilfe einer Powerbank ganz einfach unterwegs aufgeladen werden kann. Steht beispielsweise eine längere Fahrt mit Bus oder Bahn an, kann man das Headset an die aufgeladene Powerbank anschließen, sobald der Akku schwach wird. So wird das Headset sofort mit Strom versorgt und man kann z.B. weiterhin uneingeschränkt Musik hören. Ältere Geräte haben ggf. proprietäre Anschlüsse, wofür ein extra Kabel benötigt wird. Dies sollte man vor demr Anschaffung einer Station überprüfen, damit es nicht zu einem Fehlkauf kommt.

Headset mit induktiver Ladestation aufladen

Eine weitere Alternative ist das Aufladen des Headsets mit einer kabellosen Ladestation, auch induktive Ladestation genannt. Wie der Name bereits verrät, wird das Headset dabei ohne das bekannte Ladekabel aufgeladen. Lediglich die induktive Ladestation selbst wird per Kabel an eine Steckdose angeschlossen. Das Headset wird also nur auf die Station aufgelegt und der Ladevorgang beginnt. Dies hat den Vorteil, dass der bekannte Kabelsalat und Kabel-Stolperfallen vermieden werden. Jedoch steckt diese Form des Ladens noch in seinen Anfängen, daher gibt es beim Headset noch nicht so viele Anbieter. Dies wird sich aber sehr wahrscheinlich in den kommenden Jahren rapide ändern, da induktives Lade stark nachgefragt wird.

Headset Ladestation selbst bauen

Du hast dich dafür entschieden, deine Ladestation selbst zu bauen? Dann benötigst du lediglich folgende Komponenten:

👉🏼 ein passendes Ladekabel

👉🏼 ein USB-Verlängerungskabel

👉🏼 ein Ladegerät

👉🏼einen Headset-Ständer

Das Ladegerät, sowie das Kabel sind oft bereits beim Kauf eines Headsets im Lieferumfang enthalten. Einen Headset-Ständer bekommt man online bereits ab etwa 10 Euro, dabei handelt es sich jedoch um die einfachsten Modelle. Wer optisch oder qualitativ gesehen hochwertigere Produkte bevorzugt, kommt nicht mehr ganz so günstig weg. Hier muss man bereits mit ca. 30 € und mehr rechnen. Ein USB-Verlängerungskabel ist online ab etwa 6 Euro erhältlich. Am Ende dieser Anleitung seht Ihr zwei beispielhafte Headset-Ständer, die man verwenden könnte.

Und nun zum eigentlichen Aufbau:

  1. Das USB-Verlängerungskabel in ein USB Ladegerät stecken
     
  2. Das andere Ende des Verlängerungskabels mit dem Ladekabel des Headsets verbinden
     
  3. Jetzt muss nur noch das Netzteil an die Steckdose angeschlossen werden und schon ist die selbstgebaute Headset-Ladestation fertig

Hier eine Auswahl an Headset Ständern und den passenden USB Verlängerungskabeln:

Headset Ständer Universal
Headset Ständer Universal

Idealer Ständer um eine Headset Ladestation zu bauen, da genügend Platz vorhanden ist, um ein Kabel anzubringen. Durch sein stabiles Design ein sehr solider Headset-Ständer. Durch das angebrachte Gummi an der Oberseite, werden die Kopfhörer vor unschönen Macken geschützt. Auch am Fuß sind Gummis für einen sicheren Stand befestigt.


  • Günstiges Modell aus solidem Metall
  • Geeignet für alle Over Ear Kopfhörer
  • Einfach zusammen zu bauen
  • Händler bietet 3 Jahre Garantie

Havit Headset Ständer mit 2 USB Anschlüssen
Havit Headset Ständer mit 2 USB Anschlüssen

Bei dieser Headset-Halterung handelt es sich zwar um ein etwas teureres Produkt, das designtechnisch jedoch mehr hermacht. Zudem bietet er gleich zwei USB-Anschlüsse und einen Analog-Anschluss. Besonders cool ist die änderbare LED-Beleuchtung: Es ist ein Multicolour-Modus verfügbar, bei dem sich die Farben "bewegen" und ein Ein-Farben-Modus. Hier kann man sich die gewünschte Farbe aussuchen. Zur Auswahl stehen Rot, Grün, Lila und Blau. Natürlich kann die Beleuchtung auch komplett ausgeschaltet werden.


  • In Schwarz und in Weiß erhältlich
  • Bietet 2 USB-Anschlüsse und einen Analog-Anschluss
  • Mit stylischer LED-Beleuchtung
  • Rutschfeste Unterlage für sicheren Stand
  • Super Aufbewahrungsmöglichkeit fürs Headset

USB Verlängerung 1 Meter
USB Verlängerung 1 Meter

Ein 1 Meter langes USB Verlängerungskabel direkt von Amazon. Ieal um kurze Ladekabel oder Multi Charge Kabel zu verlängern. Top Qualität und super bewertet. Dieses Hochgeschwindigkeitsverlängerungskabel ist mehrfach abgeschirmt, um Interferenzen zu minimieren.


  • Ein Meter Länge
  • Für alle USB Geräte geeignet
  • Händler bietet 12 Monate EU-Garantie

Vorsicht bei Billigprodukten

Bei billigen Ladegeräten kann man Gefahr laufen, dass der Ladestrom zu hoch ist und dieser den Akku des Headsets dadurch auf Dauer schädigt. Deshalb sollte man lieber ein paar Euro mehr ausgeben und auf Markenware setzen. Des Weiteren herrscht bei einigen billigen Geräten extreme Brand-und Kurzschlussgefahr. Dies kann lebensgefährlich enden. Achten Sie stets auf die CE Kennzeichnung und optimalerweise auf das VDE Zeichen.

Natürlich gibt es auch günstige Produkte, die einwandfrei funktionieren oder Markenprodukte, bei denen oben genannte Fällte auftreten. Um die Entscheidung zu erleichtern, kann man beispielsweise auf Produkttest oder Erfahrungsberichte zurückgreifen.


FAQ's - Fragen und Antworten

  • 🎧 Wie kann ich ein Headset aufladen?
    Zum Aufladen eines Headsets stehen mehrere Optionen zur Auswahl. Man kann beispielsweise ein gewöhnliches Ladegerät verwenden oder auf die schönere Variante, in Form eines Ladeständers, zurückgreifen. Ist man unterwegs, bietet sich die Verwendung einer geeigneten Powerbank an, um auch auf Reisen nicht auf seine Kopfhörer verzichten zu müssen.
  • ↔️ Sind Headsets von verschiedenen Herstellern mit unterschiedlichen Ladestationen kompatibel?
    Leider sind die meisten Headsets nicht mit Ladestationen anderer Marken kompatibel. Dies liegt daran, dass die Vielzahl an Herstellern ihre Headsets mit unterschiedlichen Anschlüssen ausstatten. Natürlich kann man sich im Vorfeld informieren und zwei Geräte unterschiedlicher Marken kaufen, die dennoch über den selben Anschluss verfügen.
  • ®️ Kann eine billige Ladestation das Headset beschädigen?
    Genauso wie bei anderen Geräten, gilt auch beim Headset dasselbe: Wer auf Markenprodukte setzt, geht kein unnötiges Risiko ein. Zwar erfüllen günstige Varianten ebenfalls ihren Zweck, doch es kommt auch vor, dass z.B. der Ladestrom zu hoch ist und dadurch der Akku des Headsets strapaziert wird. So gesehen, spart man also an der falschen Stelle.
  • 💶 Wie teuer ist eine Headset Ladestation?
    Die Preise variieren je nach Ausstattung und Hersteller. Gewöhnliche No-Name-Ladestationen sind bereits unter 20 € erhältlich. Ladestationen von bekannten Herstellern bekommt man ab etwa 70 €. Sind die Ladeständer mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet, wie z.B. weitere Ladeanschlüsse für andere Geräte, so muss man mit höheren Preisen rechnen.
  • 🔨 Kann man eine Headset Ladestation auch selber bauen?
    Ja, das ist möglich. Hierfür benötigt man lediglich einen Headset Halter, ein USB-Verlängerungskabel, ein USB-Ladegerät und evtl. Kabelbinder. Im Vergleich zum Kauf einer fertigen Ladestation, ist dabei wohl kaum eine Ersparnis zu erzielen. Im Gegenteil, man legt eher etwas drauf. Der Spaß- und Unikat-Faktor sind aber in jedem Fall gegeben.

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